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Theater Bielefeld
Theaterproduktionen 1998-2005

Was ihr wollt, 2000
Diaschau
Theater Bielefeld
mit Theaterfotografien u.a. von den Stücken:
Urfaust, Käthchen von Heilbronn, Effi Briest, Lulu, Romeo und
Julia,
Sommernachtstraum, Was ihr wollt, Peer Gynt, Rinaldo, Pinocchio
Das Stahlwerk, Quartett,, Wer hat Angst vor Virginia Woolf, Die Katze
auf dem heißen Blechdach, Nachtschwärmer, Jeff Koons, Ladies
Night, Schiller 200Fürstengruft, Girlsnightout, Sonja - rote
Korallen, Nico Sphinx aus Eis, Luhmann
Von 1998 bis 2005 fotografierte ich mehr als 100 Produktionen für
das Theater Bielefeld. Im Rahmen dieser Auftragsproduktionen konnte ich
einen ganz eigenen fotografischen Stil entwickeln, der ein Spannungsfeld
zwischen den Schauspielern und dem Bühnenraum herstellt. Erst das
Zusammenwirken aller Komponenten einer Produktion vom Spiel der Akteure,
der Inszenierung des Raumes, der Ausstattung mit Requisiten, der Lichtdramaturgie
schafft die Wirkung, die den Zuschauer in den Bann zieht. Mit oft sehr
eigenwilligen Anschnitten bei den Bildkompositionen wird in meinen Theaterfotografien
das Geschehen auf der Bühne nicht allein reproduziert, sondern visuell
neu interpretiert. Der Reiz der Fotografien besteht gerade darin, nicht
zu viele Informationen zu bieten, sondern den Betrachter mit einem fragmentarischen,
die Phantasie des Betrachters anregenden Blick, neugierig auf das Theaterstück
machen.
Die Intendantin des Theater Bielefeld Regula Gerber schätzte
auch meine freien künstlerischen Projekte sehr und ermöglichte
es mir, in den Spielzeitheften für das Theater meine Bildideen entfalten
zu können.
So konnte ich im Rahmen einer solchen Produktion im Jahr 2002 die Serie
"Terra Incognita" realisieren, die ich in vielen nationalen
und internationalen Ausstellungen gezeigt habe.
Diaschau und Text "Terra Incognita"
Unter dem Titel "Theater_Himmel" veröffentlichte
ich im Spielzeitheft des Jahres 2003 Fotografien, die ich im Umfeld des
Stadttheaters aufgenommen habe. Ich spiele bei diesen Aufnahmen mit den
vielschichtigen Assoziationsmöglichkeiten, die diese Begriffe bieten.
Diaschau
Theater_Himmel
In der Serie Spiel_Orte werden die neuen Spielstätten des
Theaters mit Projektionen von Fotografien vergangener Produktionen beleuchtet
und entwickeln dabei ein komplexes Spiel von Inszenierung und Raum. Die
Ebenen von Gegenständlichkeit und Imagination sind kaum mehr zu trennen.
Die Bühne befreit sich von ihrer Fixierung an einen Ort. Zu sehen
sind diese theatralen Phantasie-Räume Im Spielzeitheft 2004/2005.
Diaschau
Spiel_Orte
Interieuraufnahmen und Stilleben aus den labyrinthischen Räumen
des Schauspielhauses zeigen die Spuren einer 100jährigen Geschichte.
Vierzig vollformatig gedruckte Farbfotografien im Buch zum Jubiläum
geben dem Betrachter einen Einblick auch in die Bereiche des Theaters,
die ihm sonst verborgen bleiben.
Diaschau:
Buch zum 100jährigen Jubiläim des Theater Bielefeld

Franklin Expedition, 2000
Theater Rampe, Stuttgart
Theaterproduktionen 1992-1998

Abendmahl, 1997
Diaschau
Theater Rampe Stuttgart
mit Theaterfotografien u.a. von den Stücken:
Der tropische Baum , Der Sammler des Schreckens, Oleanna,
Niemandszeit, Lederfresse, Der Nachmittag der Generäle,
Torquato Tasso , Das kunstseidene Mädchen, Vor dem Regen, Abendmahl,
Phädra, Ruhestörung, Bolero
Theater Rampe im Zahnradbahnhof
Daß "Die Rampe" so lange existierte, ist dem zähen
Überlebenswillen und profesionellen Durchsetzugsvermögen der
Gruppe um die Intendantin
Regula Gerber zu verdanken. 1984 aus einem losen Zusammenschluß
theaterbegeisterter Studenten entstanden, machten schon die ersten, sensationell
erfolgreichen Arbeiten klar, daß die hochgesteckten Ansprüche
mehr als erfüllt wurden. Das hohe darstellerische Niveau und die
experimentelle Ästhetik fanden schnell überregionale Beachtung.
Ihr künstlerisches Anliegen hat die Rampe einmal als die "Auslotung
des Spannungsfeldes zwischen der intensiven Auseinandersetzung mit poetischen
Texten der Schauspielliteratur und dem Experiment in der theatralischen
Umsetzung" beschrieben. Als eigener Stil wurde eine Art phantastischer
Realismus entwickelt, in dem sich, psychologisch fein gezeichnet, verschiedene
Bedeutungsebenen überlagern. Heute steht das "Theater Rampe
im Zahnradbahnhof", dem selbst arrivierte Autoren ihre Uraufführungen
anvertrauen, in der ersten Reihe deutscher Avantgardebühnen.
Torquato Tasso, 1995
Zelt Ensemble Theater
und andere Projekte von Crescentia Dünsser und Otto Kukla

Zelt Ensemble Theater My mothers courage
Diaschau
Mit Fotografien der Theaterproduktionen
von Cescentia Dünsser und Otto Kukla
Zelt Ensemble Theater (Z.E.T.), 1988 - 1993
Armut, Reichtum, Mensch und Tier
Zur schönen Aussicht
My mothers courage
Ein Stück namens Onkel Wanja
Zimmertheater Tübingen, 1993 1999
Der haarige Affe
Woche 10
Philotas
Eine Art Winterreise
Theater Neumarkt Zürich, 1999
Memory
Crescentia Dünsser und Otto Kukla, beide als Regisseure, Schauspieler
und Theaterleiter tätig, gründeten 1986 das Zelt Ensemble Theater,
das sie bis 1993 leiteten und mit dem sie auf verschiedenen internationalen
Festivals vertreten waren. Anschließend übernahmen sie die
Leitung des Tübinger Zimmertheaters und weitere drei Jahre später
wechselten sie an das Theater Neumarkt in Zürich.
Mit ihren sehr experimentierfreudigen Stücken entwickelten sie neue
Erzählformen für das Theater, indem sie sich sehr intensiv mit
Installationen und dem Medium Video auseinandersetzen. Sie haben auch
keine Berührungsängste mit anderen Kunstformen, beteiligen sich
bei Ausstellungsprojekten und wirken bei zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen
mit.
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Nachtschwärmer, 2000

Jeff Koons, 2000

Phädra, 1998

Theater Neumarkt Zürich
Memory

Zimmertheater Tübingen
Eine Art Winterreise
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